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Geschichtliches von Bertelsdorf Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   

Die erste Erwähnung von Berkerisdorf ist 1074 überliefert, die des Hofes Bertolsdorf 1149.

Der Name leitet sich von dem Hof eines (adligen?) Herrn Berthold her, der den Siedlungskern des Dorfes bildete, das sich wohl im Laufe des 11. und 12. Jahrhunderts herausbildete.
Der alte Kern liegt an der Esbacher Straße und den durch den Verlauf des Lauterbaches bestimmten Abzweigungen des Oberen und Unteren Mühlenweges.
Die Mühle wurde wohl im 14. Jahrhundert erbaut. Erst 1861 entstand eine steinerne Brücke als sicherer Übergang über den Lauterbach.
Der Bestand an historischen Gebäuden wurde im 20. Jahrhundert stark dezimiert, so dass eigentlich nur das alte Rittergut – hier wird der Hof des Herrn Berthold vermutet – und die Mühle sowie die Alte Schmiede (jetzt Vereinsheim des BV) noch stehen.
Die Eingemeindung nach Coburg erfolgte 1976 über einen Eingemeindungsvertrag.

Nachfolgend eine chronologische Zeitreise:

Jahr Ereignis

1074

Erste urkundliche Erwähnung des Dorfgründers Hr. Berthold, dessen Hof den Siedlungskern darstellte.
Ca. 14. Jh.  Bau der Bertelsdorfer Mühle.
1861 Bau einer steinernen Brücke über die Lauter, damit man "trocken" nach Bertelsdorf kam.
1867 Gründung der Bertelsdorfer Feuerwehr.
1868

Eingemeindung von Glend zu Bertelsdorf.

Ab ca. 1900 Bertelsdorf beginnt nach jahrhundertelanger Stagnation "rasant" zu wachsen.
1905 Erster Fernsprechanschluss.
1908

Gründung des Vergnügungsvereins "Edelweiß", der sich ab 1919 Bürgerverein (I) nannte.
Dieser bestand bis ca. 1932.

1911 Gründung des Gesangsvereins "Sängerlust".
1912 Bertelsdorf überschreitet die 300 Einwohner Marke.
1921 Beantragung des elektrischen Freileitungsnetzes.
1922 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Bertelsdorf.
1935 Errichtung einer Posthilfsstelle bei einem Mitbürger, die auch Glend versorgte.
1951 Gründung des Turn- und Sportvereins (TSV) Bertelsdorf.
1954 Erste Omnibusanbindung nach Coburg (3x täglich).
1959 Bauanträge der Firmen Strobel, Kaeser, Hofmann und des TSV.
1960 Baubeginn des neuen Hauptsitzes der Fa. Kaeser Kompressoren.
1961 Gründung der Firma Papke und Dietz Steinbau.
1963 Bauantrag der Firma Papke und Dietz.
1970

Errichtung einer öffentlichen 3Fernsprechzelle.
Genehmigung des Bauantrages der Firma Strobel.

1971

Stadtbusanbindung nach Bertelsdorf/Glend.
Bertelsdorf stimmt dem Anschluss an die Coburger Kanalisation zu. 

1972 Gründung des (neuen) Bürgervereins Bertelsdorf/Glend.
1974 900 Jahre Bertelsdorf mit großer Feier.
1976 Eingemeindung von Bertelsdorf zu Coburg (629 Einwohner, 365 ha Fläche).
1992

Stadt Coburg erwirbt den Grund "Bertelsdorfer Höhe".

Juli 1995

Baubeginn des ersten Gewerbegebäudes auf der Bertelsdorfer Höhe.

Sept. 1995 Grundsteinlegung der HUK-Coburg auf der Bertelsdorfer Höhe.
Grundsteinlegung der Wohnbau für 49 Wohnungen auf der Bertelsdorfer Höhe.
Okt. 1993 Offizieller Spatenstich für den Baubeginn des Nordrings (B4) westlich von Bertelsdorf.
Dez. 2000 Eröffnung des "Kaeser"-Verkehrskreisels: B4-Anbindung zwischen Bertelsdorf und Neuses
2001/2002 Bertelsdorf bekommt den Bau der nahe gelegenen Autobahn (A73) zu spüren.
Komplettsperrung der Esbacher Straße (Ortsausgang) wegen Brückenbau und Umbau zwecks Autobahnanbindung.
Ausbau und Anbindung der B4 (Nordring) an die A73.
2003/2004 Fa. Kaeser baut das neue Hochregallager am Rand von Bertelsdorf - Richtung Glend.
2008/2009
Fa. Kaeser erweitert das Betriebsgelände weiter in den Ort. Das Mehrfamilienhaus in der Bertholdstraße
wird abgerissen. Dort entsteht ein neuer Lager- und Umschlagplatz.

   Fortsetzung folgt...

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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 6. Februar 2009 )